PoKiDo - Selbstbewusste Kinder

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung mit Spaß

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02244-8764252
 
 

Die Kursinhalte im Überblick:
• Gefahren Erkennen & Vermeiden
• Selbstbewusstes Auftreten
• Handeln in Bedrohungssituationen
• Nein! Sagen
• Selbstverteidigung ohne Gewalt
• Verteidigungstechniken für den Notfall

Durchführung der Kurse:
• Die PoKiDo - Kurse umfassen in der Regel sechs bis neun Stunden und werden an zwei bis drei Terminen durchgeführt
• Die Kurse können ab einer Teilnehmerzahl von acht Teilnehmern durchgeführt werden, die maximale Teilnehmerzahl ist auf sechzehn Teilnehmer begrenzt
• Die Durchführung von Kursen bietet sich vor allem bei jüngern Kindern z.B. Vorschulkindern im Kindergarten oder Grundschulkindern an.
• Die einzige Vorraussetzung zur Durchführung der Kurse ist eine geeignete Räumlichkeit.

Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot zur Durchführung von Kursen.

Kursziele:
Die Kinder lernen Gefahrensituationen im Voraus zu erkennen und sie dadurch zu umgehen. Sie üben anhand von Beispielen wie sie in bedrohlichen Situationen reagieren müssen. Durch ihr Auftreten und ihre Körpersprache werden sie gar nicht erst als potentielle Opfer ausgewählt.
Durch das physische Selbstverteidigungstraining bekommen die Kinder Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, gleichzeitig wird die Motorik geschult.

Im Gegensatz zum klassischen Kampfsport-Training werden im PoKiDo neben Kampftechniken auch Körpersignale und die Stimme eingesetzt. Die Kinder lernen durch den Einsatz von Stimme und Körpersprache die Möglichkeit kennen, gefährliche Situationen zu entschärfen ohne dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt.
Erst wenn das nicht zum Ziel führt – der Kampf also nicht vermieden werden kann - werden physische Selbstverteidigungstechniken angewendet.
Beim Lernen der Selbstverteidigungstechniken gilt das Motto - weniger ist mehr - beim PoKiDo benutzen wir einige wenige funktionierende Techniken, die jederzeit abgerufen werden können. Es geht nicht darum ein großes Repertoire an Kampftechniken zu entwickeln, sondern das Wenige wirklich zu beherrschen.

Kursaufbau:
Das Thema „Selbstverteidigung und Kinder“ ist immer heikel.
Es gibt immer die Fragestellung, wie man auf Gefahren hinweisen und die Aufmerksamkeit der Kinder schulen kann ohne sie zu ängstigen. Aufmerksamkeit und Wachsamkeit sind aber dringend erforderlich um Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Gleichzeitig ist es unbedingt erforderlich den Kindern deutlich zu machen, dass die erlernten Verteidigungstechniken nicht zum Spaß angewendet werden dürfen.
Um diese Problematik zu umgehen gehen wir mit den PoKiDo- Kursen neue Wege.
Als Basis dient uns das speziell zur Durchführung der Kurse geschriebene „Märchen über die Selbstverteidigung“. Eine Leseprobe des Märchens erhalten Sie weiter unten auf der Seite.
In dem Märchen begleiten wir die spannenden Abenteuer des jungen Storchs Luetke, der immer wieder auf Situationen stößt die durch Einsatz bestimmter Selbstverteidigungstechniken gelöst werden. Wobei die Selbstverteidigung eben schon bei so einfachen Dingen wie dem Satz „Ich darf nicht mit Fremden reden“ ansetzt.

Die einzelnen Kapitel des Märchens werden durch Rollenspiele, Merksätze, Spiele und Übungen begleitet.
Dabei kommen ebenfalls körperliche Abwehr- und Angriffstechniken zum Einsatz, wie sie in den klassischen Kampfkünsten angewendet werden.
Jedoch handelt es sich hier nur um einige wenige, auf Deeskalation ausgerichtete Kampftechniken.

Ein PoKiDo - Kurs aus Sicht einer Erzieherin

Auszug aus „Das Märchen von der Selbstverteidigung“, Kapitel 1 „Sisuti – die Schlange“
Wie oben bereits erwähnt, handelt das Märchen von einem jungen Storch namens Luetke.
.........Auf seinem Weg, vorbei an Feldern und Wiesen traf er auf eine hübsche Schlange, sie war ganz bunt und leuchtete in der Sonne. Sie hing von einem Baum herab, auf dem Sie sich für gewöhnlich in der Sonne wärmte - denn Schlangen lieben die Wärme der Sonne. Als Sisuti – so hieß die Schlange, den Storch nahen sah, und sein Bündel entdeckte, schlängelte sie sich an einem Ast herab und erwartete den klugen, jungen Luetke. Sisuti wollte gerne wissen was in diesem Bündel war, denn Schlangen sind sehr neugierig – und ein bisschen hinterlistig. Schlangen können alle zu allem überreden und die Schlange war sich sicher auch den jungen Storch dazu zu überreden, ihr das Bündel zu überlassen.
Sisuti, die Schlange sprach Luetke vom Baum herab an. „Hallo junger Ssssstorch. Wassssss hasssssst du denn da in deinem Bündel?“ Denn Schlangen haben eine lange Zunge – und lange Zungen kommen einem beim Sprechen schon manchmal in die Quere.
Doch Luetke antwortete nicht auf die Frage. Luetke sah Sisuti fest in die Augen und erwiderte der Schlange folgendes: “Guten Tag. Ich darf nicht mit Fremden reden.“ und ging einfach hoch aufgerichtet an Sisuti vorbei. Denn kluge Störche und kluge Kinder wissen: Mit Fremden sollen sie nicht sprechen – und wenn man mit Fremden nicht sprechen soll, dann sagt man kein einziges Wort außer „Ich darf nicht mit Fremden reden“.
Frage: Was sagt man außer: „Ich darf nicht mit Fremden reden?
Kinder: Nichts
Richtig –kluge Störche und kluge Kinder sagen zu Fremden nur „Ich darf nicht mit Fremden reden“.

Sisuti, die Schlange hing nun ganz verdutzt in ihrem Baum – wie sollte sie den Storch dazu überreden, ihr sein Bündel zu überlassen, wenn dieser gar nicht mit ihr sprach? Während sie ganz verwirrt über dieses Problem nachsann ließ Luetke sie mit großen Schritten hinter sich zurück.
Dann kam Sisuti eine Idee: „He junger Ssssstorch – du bist sehr klug – du ssssprichst nicht Fremden. Aber vor mir brauchssssst Du keine Angst zssu haben. Ich heissssse Ssssissssssuti. Ssssssssiehsssst du? Jetzssst kennsssssst du meinen Namen – ich bin jetzt kein Fremder mehr!

Doch Luetke ging einfach weiter. Denn kluge Störche und kluge Kinder wissen: Auch wenn mir jemand, der älter ist als ich, seinen Namen verrät – solange meine Eltern ihn nicht kennen ist er ein Fremder.
Frage: Was ist ein älterer auch wenn er mir seinen Namen verrät?
Kinder: Ein Fremder.
Richtig. Ein Fremder ist auch dann noch fremd, wenn er mir seinen Namen verrät...............
In dem obigen Auszug sind folgende Lerninhalte enthalten:
- Um einem Fremden die Möglichkeit zu nehmen, dich zu etwas zu überreden – sprich nicht mit ihm!
- Selbstvertrauen wird durch Körpersprache nach außen kommuniziert – mach dich groß!
- Ein Fremder bleibt fremd, auch wenn er Dir etwas anderes sagt.

„Das Märchen von der Selbstverteidigung“ ist Gedankengut von Dominic-Oscar Rohe, jegliche gewerbliche Nutzung der Inhalte bedarf einer ausdrücklichen Genehmigung

   
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  PoKiDo Schule Königswinter 02244-8764252, E-Mail: Petra@pokido.de